NOW & THEN

Die Geschichte von zieflekoch ist eine Geschichte stetigen Wandels – mal in kleinen, mal in großen Schritten. 2025 war das Jahr eines großen Schritts: Mit dem Neubau am Hauptsitz in Waldachtal beginnt eine neue Zeitrechnung für das Unternehmen. Gottlob und Gunnar Ziefle blicken gemeinsam auf fast zehn Jahre Planung und Bau zurück.

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Zwei Männer stehen auf einer Treppe, die aus dunklen Steinen besteht. Der ältere Mann mit grauen Haaren trägt eine Weste und hält ein Blatt Papier, während der jüngere Mann in einem dunklen Pullover daneben steht und einen Stift in der Hand hält.

Die Geschichte von zieflekoch ist eine Geschichte stetigen Wandels – mal in kleinen, mal in großen Schritten. 2025 war das Jahr eines großen Schritts: Mit dem Neubau am Hauptsitz in Waldachtal beginnt eine neue Zeitrechnung für das Unternehmen. Gottlob und Gunnar Ziefle blicken gemeinsam auf fast zehn Jahre Planung und Bau zurück.

Ein älterer Mann mit grauen Haaren trägt einen kleinen Baum und eine Gießkanne. Er geht über eine grüne Wiese, umgeben von Bäumen im Hintergrund. Die Landschaft strahlt Ruhe und Naturverbundenheit aus.
Zwei Männer sitzen in einem Möbelgeschäft. Einer zeigt auf eine Zeichnung, während der andere aufmerksam zusieht. Im Hintergrund sind verschiedene Möbelstücke und Materialien sichtbar. Die Atmosphäre wirkt kreativ und inspirierend.

(Gunnar Ziefle) Sag mal ehrlich, was ging dir durch den Kopf, als du den fertigen Neubau zum ersten Mal gesehen hast?

(Gottlob Ziefle) Viel zu groß, viel zu teuer, aber ich gebe zu, absolut für die Zukunft konzipiert. Und ich dachte: Das wird definitiv mein letzter Anbau. (lacht)

Das sagst du nach jedem Anbau.

Ja, das stimmt. Wir haben in den letzten 50 Jahren wirklich viele Baustellen hinter uns gebracht – und damit viel bewegt. Ich bin mir sicher, das wird auch dieses Mal nicht anders sein. Hättest du denn mit diesem Ergebnis gerechnet, als wir 2016 an den ersten Entwürfen saßen?

Auf gar keinen Fall. 2016 war ja nur die Rede von einer kleinen Erweiterung. Also, um das einzuordnen: Wir sprachen damals über eine Grundfläche von 28 mal 9 Metern und einem Geschoss – das entspricht heute in etwa unserem neuen Eingangsbereich.

Tja, und dann kamen die großen Pläne …

 

Neue Räume sind
schön, aber ein Rohbau
hat etwas Magisches.

Ja, mit der Zeit kamen immer mehr Ideen dazu: moderne Arbeitsplätze, helle Räume, ein vernünftiger Zugang zu unserem Showroom, der unsere Kreativität zeigt, und eine Produktion, die perfekt auf unsere Prozesse abgestimmt ist. Damit all das Platz findet, mussten wir dann doch größer denken.

An der Stelle ist mir wichtig zu betonen: So groß zu denken, wäre niemals möglich gewesen, hätten wir nicht auf das Zusammenspiel vieler kluger Köpfe und fleißiger Hände bauen können, das uns schon immer auszeichnet. Also, die Familie, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, loyale Kunden, Partner, Lieferanten und Berater … Die Aufzählung könnte gefühlt ewig so weitergehen.

Das unterschreibe ich sofort. Damit sich ein solches Projekt realisieren lässt, müssen viele Faktoren zusammenkommen. Auf diesen wirklich einzigartigen Zusammenhalt sind wir sehr stolz: Wir haben zusammen geplant, diskutiert, gestritten und gelacht.

Ich erinnere mich an Szenen, wo wir draußen mit Pappmodellen und Ästen standen, um zu schauen, wie der Eingang aussehen könnte. Das war teilweise schon kurios und im besten Wortsinne außergewöhnlich.

Man darf aber auch nicht vergessen: Dieser Neubau ist ein Bau für die Zukunft – er ist das neue Gesicht unserer Firma. Irgendwo ist es da ja auch selbstverständlich, dass man mal, wie von dir geschildert, zu außergewöhnlichen Maßnahmen greift, und alle mit großer Emotion und vollem Einsatz dabei sind.

Ja, der Neubau ist absolut richtungsweisend …

Ich denke, das kann man nicht genug betonen: Er ist eine Investition in unsere Arbeitswelt, in unsere Werte, in die Menschen, die hier tagtäglich ihr Bestes geben. Und er ist wieder nur ein Zwischenschritt in unserer Entwicklung.

Du planst aber hoffentlich nicht schon wieder den nächsten Neubau?

Nein. (lacht) Was ich damit sagen will, ist: Ich war vor einiger Zeit bei einem Vortrag und ein Zitat eines Verantwortlichen von Nike ist mir hängen geblieben: „Letztendlich gibt es keine Ziellinie.“ Dieses Zitat passt sehr gut zu uns. Denn der Neubau ist keine Ziellinie. Er ist ein neuer Abschnitt. Gemeinsam gehen wir weiter – als Team, als Familie, als Unternehmen.

Unser Zuhause ist die 
Baustelle.